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Fiesch: Misthaufen weggeräumt

Reagiert. Die Gemeinde Fiesch hat den illegalen Misthaufen weggeräumt.
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Reagiert. Die Gemeinde Fiesch hat den illegalen Misthaufen weggeräumt.
Foto: RZ

Quelle: RZ 2

Fiesch Beim Rottenbord unterhalb von Fiesch wurde illegal Mist deponiert. Die Gemeinde Fiesch hat eine Ortsschau durchgeführt und erste Massnahmen aus dem Vorfall getroffen.

«Illegale Mistdeponie», titelte die RZ vor zwei Wochen. Wird in Fiesch illegal Mist entsorgt? RZ-Leser wissen, dass gleich zwei Bauern Subventionsstreichungen drohen, weil sie ihren Mist nicht legal deponieren. Das sind die Vorschriften: Wer eine Tierhaltung betreibt und einen Stall besitzt, braucht ein Güllenloch für die Mistentsorgung. Je grösser der Stall, desto grösser muss auch das Güllenloch sein. Weiter muss der Standort des Misthaufens betoniert sein. Bei einem Umbau und einer anfallenden Zwischenlagerung des Misthaufens ist eine Ausnahmebewilligung bei der zuständigen Dienststelle einzuholen. Wer diese Vorschriften missachtet, dem drohen Kürzungen der Subventionsgelder. In der Gemeinde Fiesch wurde im Ort «im Brunni» nun eine Ortsschau durchgeführt. Anwesend: Vertreter der Gemeinde, der Dienststelle für Umwelt und der Polizei.

Misthaufen mit Heu überdeckt

Der zuständige Gemeinderat Stefan Lambrigger zur RZ: «Die illegale Deponie wirft ein schlechtes Licht auf die Gemeinde Fiesch, deshalb haben wir sofort reagiert und schon am Freitag nach der Publikation eine Ortsschau durchgeführt.» Der erwähnte Misthaufen am Rottenufer unterhalb von Fiesch sei nach dem RZ-Artikel vom Halter mit Heu überdeckt worden, weiss Lambrigger. Eine Handlung, die die Vorwürfe gegen einen der beiden Bauern nicht entschärft. Die Gemeinde handelte schnell: «Wir trennten die Rasenstücke sauber vom Mist und entsorgten beides in einer entsprechenden Deponie», sagt Lambrigger. Damit sei die Sache jedoch noch nicht vom Tisch. Die Gemeinde Fiesch will künftig ähnliche Fälle vermeiden.

Klare Massnahmen getroffen

In einer Gemeinderatssitzung beschlossen die Ratsmitglieder deshalb, dass sich die Gemeinde in Zukunft rechtliche Schritte vorbehält. Lambrigger: «Wir wollen ein Zeichen setzen und die Bevölkerung darauf aufmerksam machen, legal zu deponieren, nicht nur, wenn es um einen Misthaufen geht.» Zudem werde man bei besagter Stelle «im Brunni» ein Schild aufstellen, das die Bevölkerung darauf hinweist, legal zu deponieren. Die unmissverständliche Aufschrift darauf: «Keine illegale Deponie». Die Gemeinde macht ernst. «Wer sich nicht daran hält, dem droht eine Busse von bis zu 5000 Franken», sagt Lambrigger.

Simon Kalbermatten

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Kommentare

  • Peter - 61

    Als ob man im Wallis nicht andere Probleme hätte. Beim Lesen der Schlagzeile ist mir eingefallen, dass ich dringend noch mein Altpapier, inklusive RZ, entsorgen sollte. Die Walliser Medien sind einfach nicht mehr das, was sie einmal waren. Effekthascherei und billiger Boulevard-Journalismus so weit das Auge reicht. Schade.

  • Bernd - 22

    Fleißig, fleißig!
    Da bin ich bei meinem nächsten Besuch in Fiesch gespannt, ob der braune Mist auch wirklich beseitigt ist?!?

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