Messerattacke unter Schülern

Ried-Brig | Bei einem Streit zwischen zwei Schülern zog einer der beiden ein Messer. Das Opfer der Messerattacke wurde dabei leicht verletzt.

Bei den Beteiligten handelt es sich um zwei 13-jährige Schüler der OS Brig-Glis. Warum es zu der Auseinandersetzung kam und wie der Tat­hergang war, dazu konnte die Kantonspolizei auf Anfrage der RZ keine genaueren Angaben machen. «Die beiden beteiligten Schüler konnten am nächsten Tag wieder zur Schule gehen, die Verletzungen des betroffenen Schülers waren nicht schwer», sagt Christoph Klingele, Vize-Schuldirektor der Brig-Gliser Schulen. «Dabei muss ich aber festhalten, dass sich der Vorfall ausserhalb der Schulzeiten und auch nicht auf einem Schülerkurs ereignet hat.» Nach der Attacke hat die Schuldirektion entsprechende Schritte eingeleitet. In Zusammenarbeit mit einem Psychologen und den Eltern sowie der Schulsozialarbeit und der Schulleitung von Brig-Glis wird der Vorfall nun aufgearbeitet. «Die beiden Schüler sollen möglichst schnell wieder in den normalen Schulalltag zurückfinden. Das Problem ist, dass bei solchen Vorfällen die Gerüchteküche schnell hoch kocht und auch über soziale Netzwerke viele Falschinformationen verbreitet werden», sagt Klingele. «Die psychischen Verletzungen können dabei schnell schwerer wiegen als die körperlichen.» Mit der Messerattacke beschäftigt sich nun das Jugendgericht. «Wir haben in der Angelegenheit ein Verfahren eingeleitet», bestätigt Jugendrichterin Petra Williner. «Genauere Angaben zu laufenden Verfahren können wir, wie immer, wenn Jugendliche beteiligt sind, aus Opfer- und Täterschutzgründen nicht machen.» Aus den gleichen Gründen wird auch die Verhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Martin Meul

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